Das Jugendzentrum Kamenge: Friedenserfahrung

 

 

 

 

Das "Jungendzentrum Kamenge" wurde im Jahr 1992 nach Wunsch den Erzbischofs von Burundi von drei saverianischen Missionaren gegründet und soll junge Leute zwischen 16 und 30 Jahren mit dem Ziel aufnehmen, dass „die jungen Leute der Nordviertel sich daran gewöhnen zusammen zu leben und sich gegenseitig zu respektieren“. Das heißt: erstens diejenigen zu versammeln und zu unterstützen, die des Krieges überdrüssig sind; zweitens ihnen beim Versuch des friedlichen Zusammenlebens zu helfen, ihre Öffnung für den Frieden, den demokratischen Idealen und der Welt generell zu unterstützen, und am Aufbau einer starken, demokratischen und organisierten Zivilbevölkerung in Burundi mitzuarbeiten.

 

 

 

 

 

 

Das CJK ist offen für alle jungen Männer und Frauen zwischen 16 und 30 jeglicher Herkunft, Ethnie, Geschlecht, Religion und politischer Auffassung und bietet ihnen täglich eine Vielzahl an kulturellen, sportlichen, religiösen Freizeit- und Bildungsaktivitäten, so dass die jungen Leute das Zusammenleben durch gemeinsames Arbeiten, Spaß haben und das Nachdenken über ihre Lage lernen. Von den verschiedenen Erfahrungen, die die Jugendlichen gemacht haben, ausgehend, wird ihnen freigestellt zu agieren, vorzuschlagen und zu organisieren, so dass sie dazu gebracht werden, selbst ein erzieherisches Umfeld zu schaffen, das ihren Bedürfnissen und Wünschen entspricht.

Das CJK zählt nun mehr als 28.000 Mitglieder, die sich wöchentlich an etwa 40 Aktivitäten wie Kursen, Seminaren, Bildungsveranstaltungen, Wettbewerben, Konzerten, Sportturnieren und anderen Initiativen erfreuen können. Im 2002 hielt das Centre Jeunes Kamenge den Alternative Livelihood Preis in Stockholm.

Siehe Homepage: www.cejeka.org